Forex Währungen

Die Währungen im Forex Handel
Forex Währungen
Generell kann Forex Handel mit jeder beliebigen Währung, die sich tauschen lässt betrieben werden. Da es sich jedoch nicht lohnen würde, mit Währungen aus politisch- und wirtschaftlich instabilen Ländern, wie zum Beispiel dem Libanon oder dem Irak, wo der Stellenwert des Geldes nicht stabil ist, und etlichen Schwankungen, je nach politischer Lage unterliegt, greift der Forex Handel auf stabile Währungen zurück. In Ländern, wo das Geld stabil ist, somit auch die Wirtschaft und die politische Lage stabil ist, wird die Währung gehandelt. Sobald eine Transaktion eröffnet wird, bedeutet dies auch immer, dass der Forex Händler eine Short-Position und eine Long-Position eröffnet. Die Position, zu der der Handel abgeschlossen wurde, wird immer nach der Basis-Währung benannt.

Am Beispiel 1,7894 Long im Yen und Short im Euro, wurde also der Yen bei 1,7894 gekauft und im Gegenzug der Euro verkauft. Beim Forex Handel kann man die größten Wirtschaftsländer und gleichzeitig die Länder mit den stärksten Finanzplätzen, wie Tokio, New York, London oder Frankfurt wieder finden, welche im Devisenhandel auch gleichzeitig die wichtigsten Währungen widerspiegeln. Über ein Drittel aller abgewickelten Trades belaufen sich auf die Paare Euro gegen Dollar, ein Fünftel entfallen auf das Paar Dollar gegen japanischen Yen und fast ein Fünftel auf das englische Pfund gegen den Dollar. Aber auch Schweizer Franken und der kanadische und australische Dollar sind gern gesehene Währungen im Forex Handel, insgesamt gibt es über 150 Währungspaare.

Alles in allem kann man sagen, dass der Dollar, wie auch bei anderen Aktiengeschäften die Nase vorn hat, aufgrund der Stabilität des Euro dieser jedoch im Kommen ist.

Die wichtigsten Währungen im Forex

Der Handel mit Forex Währungspaaren
Währungen im Forex
Das Ziel eines jeden Forex Handels mit Währungspaaren (Devisenpaaren) ist es, Gewinne zu erzielen. Es wird nicht, wie an der Börse an einem zentralen Punkt gehandelt, sondern direkt per Telefon oder Internet zwischen zwei handelnden Parteien. Es gibt daher auch keine gesetzlich verbindlichen Regeln, keine Börsengebühr oder Aufsicht. Der Preis wird von den beiden handelnden Parteien einvernehmlich festgelegt. Ebenso ist es möglich, rund um die Uhr zu kaufen und zu verkaufen, ob man sein Kapital in nur ein Währungspaar investiert oder mit verschieden Währungspaare handelt, bleibt der Risikofreude jedem einzelnen selber überlassen.

Einzige Voraussetzung für den Forex Handel mit Währungspaaren, ist der Besuch einer sehr zahlreich vertretenen Online Trading Plattform. Mit einem täglichen Tradingvolumen von mehr als 2 Billionen Dollar und einem Umsatzzeitraum von knapp zwei Tagen, ist dieser Handel der weltweit schnellste und liquideste. Bei der Wahl seines Währungspaares sollte man gründlich den volkswirtschaftlichen Hintergrund dieses Landes abwägen, um Verluste zu vermeiden. Anders als beim Aktienhandel, benötigt man als Händler nur rund 1 % des Kapitals, welches man bewegt. Bei einem Wert von 100.000 €, benötigt man also 1.000 € um die Marge zu halten. Beim Handel mit Währungspaaren (Devisenpaaren oder Crossrates genannt) sollten Begriffe wie Bid, dies ist der Preis, zu dem man eine Währung (Devise) an seinen Broker (Händler) verkauft und Ask, der Preis , zu dem man eine Währung (Devise) seinem Broker (Händler) abkaufen kann, keine Fremdwörter sein. Die Nachkommastellen nach den angegebenen Preisen werden im Forexjargon Pips genannt und sind hier die überhaupt kleinste Kursbewegung.