Foreign Exchange Market

Definition Foreign Exchange
Foreign Exchange Market
Unter Foreign Exchange versteht man den Devisenhandel oder kurz FOREX, hierbei handelt es sich um den Handel mit verschiedenen Währungen, welcher weitestgehend nicht gesetzlich geregelt ist. Der weltweite Handel mit Währungen ist der größte und interessanteste Handelsplatz der Welt. Am beliebtesten sind Währungen aus Ländern mit stabilen politischen- und wirtschaftlichen Verhältnissen, so stellen der US-, Australische und Kanadische Dollar, Yen, Euro, Britischer Pfund, Schweizer Franken das Haupttransaktionsvolumen des FOREX. Es gibt keine zentrale Stelle für den FOREX Handel, ist also nicht an eine Börse zentralisiert.

Da von überall auf der Welt Transaktionen durchgeführt werden können, sowohl übers Internet als auch per Telefon, dazu noch 24 Stunden täglich, nennt man den Foreign Exchange auch Interbankenmarkt. Bei Veränderungen am Währungsmarkt, kann also von den Investoren sofort zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Ort der Welt reagiert werden. Der Handel mit Devisen startet täglich in Sydney und zieht rund um die Erde von einer Finanzzentrum zum anderen. Beim Foreign Exchange werden nur Devisenpaare (Forex-Devisenpaare, auch Crossrates) gehandelt. Es ist also nicht möglich nur, zum Bsp. Dollar zu kaufen, ein Devisengeschäft ist also ein Tauschgeschäft, wobei das am meisten gehandelte Devisenpaar der Euro zum US Dollar und der Euro zum japanischen Yen ist.

Da man als Forex-Händler nur ca. 1 % des gehandelten Geldwertes benötigt, zählt der Handel mit Devisen zu den spekulativsten Anlageformen, das Risiko kann jeder Händler also selber bestimmen. Es wird beim Forex-Handel nur mit Forex-Verträgen gehandelt, wobei hier zwischen Standardverträgen mit 100.000 Einheiten und Miniverträgen von 10.000 Einheiten unterschieden wird. Um den Forex-Handel zu erlernen und kein großes Kapital einzusetzen (und zu verlieren), sind hier die Miniverträge bestens geeignet.

Foreign Exchange Market

Forex Handel mit Währungspaaren
Foreign Exchange Markets
Der Forex Handel besteht darin, eine Währung zu kaufen und gleichzeitig eine andere Währung zu verkaufen. Es geht also nicht, dass man nur eine Währung verkauft und dafür keine andere kauft. Währungen werden also immer im Paar gehandelt bzw. getauscht, zum Beispiel tauscht man Euro gegen Dollar oder Euro gegen Yen. Die Angabe der Währungskurse wird daher auch immer als Paar angegeben, also bei Euro gegen Dollar hieße es dann EURUSD 1,2345 oder bei Euro gegen Yen EURJPY 1,2345. Die Nachkommastellen werden mit bis zu 4 Zahlen angegeben, wohingegen bei Transaktionen zwischen großen Unternehmen und Banken die Nachkommastellen mit bis zu 6 Zahlen geschrieben werden. Das hat den Hintergrund, dass der Konkurrenzdruck der großen Broker enorm ist und diese kaum eine Chance haben, sich als bester Broker abheben zu können, um ein besseres Geschäft zu machen.

Die am häufigsten gehandelten Währungspaare sind Euro, Dollar, Yen und britisches Pfund, da hier die innerpolitische Lage der einzelnen Länder stabil ist und die Zentralbanken ein hohes Ansehen aufweisen können. Die wichtigsten Wechselkurse beim Forex Handel sind Euro zu US Dollar, Euro zu britischem Pfund, Euro zu japanischem Yen, Euro zu Schweizer Franken, Britisches Pfund zu US-Dollar, US-Dollar zu japanischem Yen und US-Dollar zu Schweizer Franken.

Wie lange man nun ein Währungspaar behält, ist nicht festgelegt, man kann eine Währung kaufen, wann man dies für den günstigsten Zeitpunkt hält und nach Stunden oder Tagen oder Wochen wieder verkaufen, je nachdem, wie man den größten möglichen Gewinn erzielt. Das Risiko sein eingesetzten Kapitals zu verlieren bestimmt man somit selber.